Donnerstag, 1. August 2013

Keto-Diäten sind doof - Esst mehr Kohlenhydrate

Ich bin natürlich weder Arzt, noch hab ich eine beratende Funktion inne aber Posts wie dieser hier:
http://www.hr-online.de/website/radio/hr4/index.jsp?rubrik=6656&key=standard_document_48889497

stoßen mir dennoch auf.
Ich habe für mich - und in meinem Umfeld gibt es viele davon, die es trotz negativer Erfahrung immer noch probieren - einen Schlussstrich gezogen, wenn es um Superduperdiäten aus der Werbung geht. Und dann gibt es halbwegs vernünftige Diäten, die auf nachweisbar ungesundes Zeug verzichten (Kohlenhydrate, Stärke, Zucker,...) und dann wirds zunichte gemacht. Die Wahrscheinlichkeit ist ziemlich groß, dass das dort im Artikel geschriebene auf veraltete und / oder falsche Informationen basiert. Warum?

Direkt im ersten Absatz wird jede Diät, die eine ähnliche - nicht diesselbe Richtung! - einschlägt zunichte gemacht.

Es heißt "Wer sich ketogen ernährt, lässt die Kohlenhydrate weitgehend weg und isst dafür viel Eiweiß und sehr viel Fett.", einige Zeichen später: "Kartoffeln, Brot, Cornflakes, Reis und Nudeln sind verboten."

Was denn nun? Ganz verboten oder wird es weitestgehend weggelassen? Darin besteht ein ernstzunehmender Unterschied, der einer Expertin durchaus geläufig sein sollte.

Man muss aber dazu sagen, wenn im Buch tatsächlich Rezepte ohne oder mit wenig Gemüse enthalten sind, so hat die Autorin ebenjene nicht gut durchdacht.

Massentierhaltung hin oder her: Wenn es nicht so viele Menschen geben würde, müsste man sich über zu viel Fleischverzehr, zu großer Umweltbelastung auch keine Sorgen machen. Trotzdem lässt man nicht per Gesetz jeden zweiten unfruchtbar machen. Krass geschrieben, ja, ich weiß. Aber dieses einfach Mal was sinniges daher reden wollen und was dann auch noch völlig inkonsequent daher gesagt kommt, geht mir einfach gegen den Strich. Ich bin weder für Massentierhaltung, noch würde ich eine per Gesetz bestimmte Unfruchtbarmachung zustimmen. Das ist beides ziemlich überflüssig. Viel mehr ist das sogenannte und in Vergessenheit geratene Bewusstmachen wichtiger. Dann klappt es auch mit vielen anderen Dingen.

Als Ernährungsmethode lehne ich zum Beispiel die Atkins-Diät ab, stattdessen bevorzuge ich die sogenannte LOGI-Methode, die nicht zwingend zum Abnehmen gedacht ist, sondern sich für eine dauerhaft gesunde Ernährung einsetzt.

Bei der LOGI Methode werden Kohlenhydrate (KH / KHs) komplett weggelassen beziehungsweise extremst reduziert. Und ich - wenngleich ich noch nicht der perfekte LOGI-Mensch bin - kann schon die ersten Erfolge erzielen. Meine persönlichen Daten lasse ich hier selbstverständlich raus, sagen wir einfach, viele Werte haben sich bei mir gebessert. Ein Vitaminmangel kann ich jetzt eher ausschließen, wie bei meiner vorherigen Ernährungsweise. Ich finde, wieder zu Zutaten zurück, die lange vom Teller verschwunden waren und die wahnsinnig lecker schmecken.

Auch die LOGI-Methode nutzt gesunde Fette (z.B. eine ausgewogene Omega 3 / Omega 6 Balance) sowie Eiweiße in der Ernährung für sich. Fett ist nämlich Geschmacksträger sowie Sattmacher. Im Gegensatz zu Kohlenhydraten, die den Blutzucker ins Taumeln bringen und den Körper schneller ein Hungergefühl signalisieren, als Fette, Eiweiße (...) es tun.

Fazit ist: Mein Gewicht ist geringer, Werte besser, Fette, Eiweiße und wasserreiches / ballaststoffreiches Gemüse sättigt (diese drei Dinge in Kombination natürlich) mich mehr, als es jemals zuvor eine kohlenhydratreiche Ernährung getan haben. Das Gute ist auch, man muss wirklich auf nichts verzichten. Wer KHs essen will darf das tun - in Maßen. Auch Schokolade ist nicht verpönt, man verweist auf mindestens 75% Kakaogehalt (=weniger Zucker). Davon reicht dann meist ein Riegel.

Für Interessenten: www.logi-methode.de

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